Gastritol

Anwendungsgebiete

funktionellen Prostatabeschwerden

Wichtigste Inhaltstoffe

  • Phytosterole
  • Lectine
  • Lignane

Brennessel - Urtica dioica



Dem Manne kann geholfen werden

In der Pflanzenheilkunde werden das Brennnesselkraut und die Brennnesselwurzel bei unterschiedlichen Beschwerden genutzt. Aus dem Kraut und der Wurzel werden Extrakte gewonnen, die bei rheumatischen Beschwerden (Brennnesselkraut) und bei funktionellen Prostatabeschwerden (Brennnesselwurzel) eingesetzt werden.

Die wichtigsten Inhaltstoffe der Brennnesselwurzel sind u. a. Phytosterole, Lectine und Lignane. Sie lindern Beschwerden wie vermehrten quälenden Harndrang, häufiges nächtliches Wasserlassen und bessern das schmerzhafte Druckgefühl. Aufgrund dieser Wirkung eignet sich die Brennnesselwurzel hervorragend zur Behandlung von funktionellen Prostatabeschwerden. Der Extrakt aus Brennnesselwurzel sorgt für ruhigere Nächte und für ein Plus an Lebensqualität.



Brennnessel gestern und heute

Brennnesseln wachsen in allen klimatisch gemäßigten Regionen. Die Brennnessel ist bei Groß und Klein aufgrund ihrer "brennenden Eigenschaften" gut bekannt. Das Brennen wird von der in den Nesselhaaren enthaltenen Ameisensäure verursacht.

Die Brennnessel ist auch eine alte Heilpflanze und gehört zu den bekanntesten Kräutern in unseren Breitgraden. Bereits 70 nach Christus berichtete der Pharmakologe und Arzt Dioskurides über die Wirkung des Brennnesselextraktes auf die Blase. Seine Erfahrungen mit dieser Arzneipflanze spiegeln die heutigen Einsatzmöglichkeiten der Brennnessel bei Prostatabeschwerden und rheumatischen Erkrankungen wider. Jahrhunderte später erprobte Paracelsus die Wirkung der Brennnessel bei Gelbsucht und empfahl eine Mixtur aus Brennnesselsaft und Ziegenmolke. Auch Hildegard von Bingen schätzte die heilenden Eigenschaften der Pflanze: "weil sie den Magen reinigt und den Schleim aus ihm wegnimmt".

Heute ist die Wirkung der Brennnessel als Arzneipflanze bei funktionellen Prostatabeschwerden und Rheuma gut untersucht und wissenschaftlich belegt.