Gastritol

Anwendungsgebiete

Nieren- und Harnwegsproblemen

Goldrute - Solidago canadensis



Goldrute und Co. durchspülen Blase und Nieren

In der Pflanzenheilkunde wird bei Nieren- und Harnwegsproblemen eine pflanzliche Kombination aus Goldrute und Ackerschachtelhalm eingesetzt.

Die Inhaltsstoffe der Goldrute wirken harntreibend, entkrampfend und entzündungshemmend. Unterstützt werden die harntreibenden Eigenschaften durch den Kombinationspartner Ackerschachtelhalm Aufgrund dieser Wirkungen eignen sich beide Arzneipflanzen hervorragend zur Durchspülungstherapie der Nieren und Harnwege.



Goldrute und Ackerschachtelhalm gestern und heute

Im Volksmund wird die Goldrute auch "Wundkraut" genannt - bereits die alten Germanen wussten, dass Solidago canadensis Entzündungen und die Vermehrung von Krankheitserregern wie Pilzen und Bakterien hemmen kann. Zur Erhöhung der Harnmenge bei Entzündungen der Blase und der Niere dient die Goldrute schon seit dem Mittelalter. Die Anwendung der Goldrute zur Durchspülungstherapie von entzündlichen Erkrankungen der Harnwege sowie bei Harnsteinen und Nierengrieß hat sich bis heute fortgesetzt. Heute ist die Wirkung dieser Arzneipflanzen wissenschaftlich anerkannt.

Die Heilkräfte des Ackerschachtelhalms sind schon seit der Antike bekannt. Der berühmte griechische Arzt Dioskurides berichtet schon 50 nach Chr., dass diese Arzneipflanze ein beliebtes harntreibendes Mittel sei. Später hat auch Pfarrer Kneipp diese Wirkung bestätigt. Die harntreibenden Eigenschaften des Ackerschachtelhalms sind heute wissenschaftlich belegt.