Gastritol

Anwendungsgebiete

Funktionelle Herz- und Kreislaufbeschwerden

Wichtigste Inhaltstoffe

  • Spartein
  • Tyramin

Produkte

Convastabil Pekta hom

Maiglöckchen – Convallaria majalis

 

Die Pflanze mit den duftenden Blüten gehört zu den beliebtesten Frühlingsblühern in Wald und Garten. Bevorzugte Biotope sind lockere, helle Laubwälder mit nicht zu festem, humusreichen Boden. Maiglöckchen treten vermehrungsbedingt immer in dichten, kleinflächigen Beständen auf Die Blütezeit ist April bis Juni. Die roten Früchte sind ab dem Hochsommer zu sehen 10 - 20 cm hohe, ausdauernde Pflanze mit ausläuferartig kriechender Grundachse, grundständigen Laubblättern und unbeblättertem Blütenstengel mit einseitswendiger, mehrblütiger Traube an der Spitze. Blätter langgestielt, langscheidig, elliptisch bis lanzettlich und zugespitzt. Blüten überhängend, mit verwachsenen Perigonblättern, glockenförmig, weiß, wohlriechend. Alle Pflanzenteile des Maiglöckchens sind stark giftig, sie enthalten starke herzwirksame Glykoside vom Cardenolidtyp. Die höchsten Konzentrationen finden sich in den Blüten und Samen. Zum Glück werden die Maiglöckchengifte nur in sehr geringem Umfang vom Körper aufgenommen Dieselben Wirkmechanismen wie bei der Vergiftung werden auch zum Einsatz als Arzneimittel bei Herzbeschwerden eingesetzt. Wie bei allen Herzglykosiden ist auch hier eine enge therapeutische Breite gegeben.

Die Maiglöckchendroge spielt bei der Herstellung von Präparaten gegen Herzschwäche und Herzkrankheiten sowie Kreislaufstörungen eine bedeutende Rolle.

Hinweis: Die Pflanze darf nicht gesammelt werden, denn sie steht unter Naturschutz!